Stadtroda auf einen Blick

Stadtroda ist eine gemütliche Kleinstadt etwa 8 km westlich des Hermsdorfer Autobahnkreuzes und 10 km östlich von Jena gelegen. Eingebettet in die engen Täler des Flüsschens Roda und seiner Nebenbäche hat sie viel an landschaftlichem Reiz zu bieten. Man sagt, durch ihre anschmiegsame Lage an die schroff aufspringenden Felsen des anstehenden roten Buntsandsteins gehöre diese liebenswerte Stadt zu den von Naturschönheiten verwöhnten Thüringer Kleinstädten.
Nach Westen öffnet sich die Landschaft zum Saaletal hin, im Osten beginnt das
Thüringer Holzland mit seinen ausgedehnten Wäldern.  

Seit dem Jahr 2000 trägt die Stadt das Prädikat „Staatlich anerkannter Erholungsort“.

Einige nennenswerte Sehenswürdigkeiten zieren den Ort. Schon 1500 wird ein Schloss erwähnt, welches zusammen mit der Kirche, dem Rathaus und der Hälfte aller Wohnhäuser zum Opfer fiel. Seine heutige Gestalt erhielt das Barockschloss in den Jahren 1663 bis 1734. Heute dient dieses Gebäude ausschließlich als Verwaltungssitz.

Um das Jahr 1240 entstand das von den Herren von Lobdeburg gestiftete Zisterzienser-Nonnenkloster in der Rodaaue. Das Kloster war Hauskloster und Begräbnisstätte der Herren von Lobdeburg als Gründergeschlecht. Nach der Gründung wurde die fromme Stiftung reich begabt an Gütern, Zinsen und Schenkungen aller Art. Die Reformation in Thüringen leitete die Auflösung des Klosters ein, die sich 1534 entgültig vollzog. Die höchst interessante Klosterruine mit Stilelementen der Früh- und Hochgotik ist nur noch in ihren Umfassungsmauern vorhanden. Bemerkenswert und gänzlich untypisch ist das aufwendige Rundfenster in der Südwand des Chorraumes.

Ein Stadtrundgang führt vorbei an dem „Roten Tor“. Als sein Vorgänger, das alte „Töpfertor“, verfiel und aus rotem Sandstein ein neues Stadttor gebaut wurde, bekam dieses den Namen „Rotes Tor“. Es ist das einzig erhaltene von ehemals fünf Stadttoren und stand am Stadtausgang der alten Straße nach Gera. Mit ihm verbindet sich die Sage der Rod`schen Möhre aus dem Jahre 1450.

Zu den ältesten weltlichen Bauten in Stadtroda gehört zweifellos das Gebäude in der Kreuzstraße 2, welches das Stadtmuseum beherbergt. Hier können die Stadtrodaer Besucher und ihre Gäste auf historischen Pfaden wandeln und bei ständig folgenden thematischen Ausstellungen ihr Wissen über die Geschichte erweitern.Die St. Salvator Kirche, die Heilig-Kreuz-Kirche, die St. Jacobskirche sowie der Felsenpark Baderberg sind ebenso Besuchermagneten.

Unseren Gästen und Erholungssuchenden bieten wir zahlreiche Fernwanderwege, 6 Gebietwanderwege; Radwanderwege durch interessante Naturlandschaften; geführte Wanderungen zu bemerkenswerten Zielen sowie Stadtführungen an.

Eine große Angebotspalette von Freizeitmöglichkeiten hält unsere Stadt den Einheimischen sowie Besuchern bereit. Das Angebot reicht von Freibad, Stadion, Fitnesscenter, Tennisplatz, Reiterhof, Kegelbahn, Sportlerheim, acht Kinderspielplätzen und Bolzplatz bis hin zu kulturellen Veranstaltungen und Tanz in der größten und modernsten Stadthalle der Region, unserem Schützenhaus.

Die Stadt Stadtroda ist Sitz verschiedener Landes- und Kreisbehörden.

 

(Quelle: Stadtroda.de)