Rastenberger Tor, das „Töpfertor“

Vor diesem Tor, dem Ortsausgang nach Rastenberg, arbeiteten die Töpfereien der Stadt. Die mit den Brennhöfen verbundene Brandgefahr machte das notwendig. Nur die den älteren Bürgerinnen und Bürgern noch erinnerliche Bezeichnung Töpfertor weist noch darauf hin. In der Straße vor dem Tor befand sich auch das Haus des Hutmachers Gräfe, des Vaters des Pädagogen Professor Heinrich GRÄFE, nach dem eine der Buttstädter Schulen benannt wurde. Das Haus steht nicht mehr, nachdem ein Brand 1826 die Straße schwer schädigte.

An der Kreuzung Robert-Koch-Straße (Eckgrundstück) stand ein Straßenzollhäuschen, so wie es auch am Ortsausgang nach Niederreißen ein solches gab und im Gebälk des jetzt dort stehenden Hauses noch im Bild zu sehen ist.

(Quelle: Karl Mack: „Ein Häuser-Report“, in: Buttstädter Heimatblätter)