Deckenfresko im Krematorium
Grüntaler Weg
D-04600 Altenburg
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Das Deckenfresko im Krematorium besteht aus sechzehn, überlebensgroßen Gestalten, bis zu 3,50 m Höhe, mit Kindern unterschiedlichen Alters, in einem geschlossenen Reigen, dessen Mittelpunkt die Sonne bildet. Den Auftrag erhielt Ernst Müller-Gräfe 1927, die endgültige Fertigstellung war den Unterlagen nicht zu entnehmen. Zumindest konnte der Einweihungstermin, der 17. November 1929, eine Woche vor Totensonntag, eingehalten werden. Kritiker meinten, dass das Unbekleidete an sich unanständig und daher anstößig wäre. Somit wurde das Fresko überstrichen, die Figuren bekamen Lendenschürzen, farblich abgestimmt und gut eingebunden. Um den 20. November 1933 dürfte die Arbeit abgeschlossen gewesen sein. Somit erreichte den Stadtvorstand der langersehnte Brief des Kirchenvorstandes, mit der Zusicherung der Durchführung von Trauerfeiern im Krematorium, da nun das Gemälde „einwandfrei“ sei.

Lage:
im Krematorium

Landkreis:
Altenburger Land

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