Burg Posterstein
Burgberg 1
D-04626 Posterstein
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Die Burg Posterstein, eine mittelalterliche Höhenburg auf einem 60 Meter hohen Kulmfelsen, welche heute als Museum genutzt wird, prägt weithin sichtbar das Landschaftsbild. 1191 wurde die bis ins 16. Jahrhundert „Stein“ genannte Bergspornburg erstmals urkundlich erwähnt. Vermutlich durch Rodungstätigkeit der Einwohner des Nachbarortes Nöbdenitz, der bereits in slawischer Zeit besiedelt wurde, sind Burg und Ort entstanden. Nach mehreren Besitzerwechseln entwickelte sich Posterstein zu einem wichtigen Thüringer Saatzucht- und Mustergut, wo unter anderem der spätere Schriftsteller Rudolf Ditzen (bekannt als Hans Fallada) in seiner Jugend eine landwirtschaftliche Lehre absolvierte.
Mit der Bodenreform nach 1945 wurde auch das Rittergut (192 Hektar) enteignet. Seither wird die Burg öffentlich verwaltet. 1952 wurde das Museum gegründet, die letzte Restaurierung dauerte von 1984 bis 1991.

Das Museum ist in den barocken Räumen der Burg untergebracht. Zu sehen sind Expositionen zur Ur- und Frühgeschichte sowie zur Kulturgeschichte der Region, zur Geschichte des Musenhofes Löbichau der Herzogin Anna Dorothea von Kurland, eine Knopfsammlung zur Geschichte der Schmöllner Knopfindustrie, Geologie des Altenburger Landes, Archiv und Bibliothek. Die spätgotische Burgkirche besitzt ein barockes Schnitzwerk von Johannes Hopf (1689).
E-Mail:
Website:
Fon:
0049/(0)34496/22 59 5
Fax:
0049/(0)34496/23 30
Direktor Klaus Hofmann

Öffnungszeiten:
Mrz. bis Okt.
Di. - Sa. 10.00 - 17.00 Uhr
So. und Feiertage 10.00 - 18.00 Uhr

Nov. bis Feb.
Di - Fr: 10.00 - 16.00 Uhr
Sa. So. und Feiertage 10.00 - 17.00 Uhr

Himmelfahrt, Heiligabend, Silvester und Neujahr geschlossen.

Landkreis:
Altenburger Land


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