Schloss Löbichau
Beerwalder Straße 32/33
D-04626 Löbichau
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Der alte Ortsname „Luboch" taucht erstmals im Jahre 1293 (1274 Kayna) auf. Seine Identität verweist auf slawischen Ursprung. Im Mittelpunkt des Ortes befand sich das Schloss. Historische Quellen erwähnen als erstes Gebäude ein Wasserschloss, welches inmitten eines Sumpfgeländes errichtet worden war. Ihm folgten später das Rittergut und eine bedeutende Schäferei. Im Jahre 1796 erwarb die Herzogin Anna Dorothea von Kurland das Anwesen. Damit setzte erstmals eine rege Bautätigkeit ein. Das Herrenschloss im klassischen Stil wurde auf Pfählen errichtet und gab so dem Bauwerk ein festes Fundament im Sumpfgebiet. Der englische Garten und der Löbichauer Hain wurden angelegt. Schloss Tannenfeld mit seiner Parkanlage wurde unmittelbar in diesem Zusammenhang mit errichtet. Die Herzogin holte bedeutende Dichter, Geistliche, Fürsten und Wissenschaftler an ihren „Musenhof zu Löbichau". 1946 wurde aus dem ehemaligen Schloss eine Pflegeanstalt für bedürftige Menschen.
2009 erfolgte der Totalabriss von Schloss und Herrenhaus, um für die Schmöllner Heimbetriebsgesellschaft einen Neubau zu errichten. Dem Musenhof von Löbichau widmet sich ein Teil der Dauerausstellung des Museums Burg Posterstein.

Landkreis:
Altenburger Land


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