Erlkönig-Denkmal
Jena
->in Karte anzeigen

 

Ursprünglich von Theodor Wolff als Holzskulptur ausgeführt, wurde das Standbild 1893 durch eine Steinfigur von Otto Späte ersetzt. Diese wurde von Legationsrat v. Tümpling, dem Besitzer des nahe gelegenen Schlosses Thalstein, gestiftet.

Es handelt sich dabei um eine mächtige, überlebensgroße Figur des Erlkönigs der, als alter Mann mit langem Bart und Gewand, seine Hand über einen unter ihm liegenden Teich austreckt. Nach einer Legende soll Goethe die Geschichte um den Erlkönig von einem Bauern im Gasthof „Grüne Tanne“ erfahren und sie in einem Gedicht verarbeitet haben. Der Handlungsort der Ballade soll mit dem Standort des Denkmals identisch sein; die Landschaft vor Ort mit ihren Bäumen und dem wie an allen Flussauen häufig auftretenden Nebel soll im Gedicht wiederzuerkennen sein.

Lage:
am Saale-Radwanderweg zwischen Wenigenjena und Kunitz

Landkreis:
Jena und Saale-Holzland-Kreis

Wir empfehlen zum Thema: