Pappeln und Weiden
im Altenburger Land
D-04600 Gardschütz
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An Pleiße und Sprotte stehen immer noch eine Reihe von Kopfweiden und Kopfpappeln, die auf eine sehr alte Form der Uferbefestigung und der Brennholzgewinnung zurückzuführen sind. Durch das Verwittern des Bauminneren und der nachfolgenden Spaltung der Stämme, entstanden ganz bizarre Baumruinen, die besonders im Frühnebel des Frühwinters recht geheimnisvoll aussehen. In ihren Astlöchern und Höhlungen bilden sich gleichzeitig Nistmöglichkeiten für zahlreiche Tiere.

Ein alter Baum ist ein Stück Leben.
Er beruhigt. Er erinnert. Er setzt das sinnlos
heraufgeschraubte Tempo herab, mit dem man unter großem
Geklapper am Ort bleibt. Und diese alten sollen
dahingehen, sie, die nicht von heute auf morgen nach-
wachsen? Die man nicht nachliefern kann?
(Kurt Tucholsky)

Landkreis:
Altenburger Land

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