Krematorium Altenburg
Grüntaler Weg
D-04600 Altenburg
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Das 1929 errichtete Gebäude stellt sich als einfacher, mit einem Zeltdach abgedeckter Rundbau dar. Der obeliskartige Schornstein als Hauptbestandteil des Krematoriums wurde aus architektonischen Gründen nicht versteckt angeordnet. Die Hauptzugänge liegen betont in den Achsen des Gebäudes. Der Rundbau enthält im Hauptgeschoss den Raum für die Trauerfeierlichkeiten. In der Kuppel des Rundbaues befindet sich ein Fresko des Kunstmalers Ernst Müller-Gräfe. Er selbst bezeichnete das Werk als „Die Auferstehung der verschiedenen Lebensalter“. Nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten musste das Kunstwerk 1934 übermalt werden, da es als „entartete Kunst“ eingestuft wurde. Die inzwischen wieder freigelegte Freskomalerei zeigt menschliche Gestalten, vom Geistlichen bis hinab zu Bauer, Jüngling, Jungfrau und Kind, die durch gegenseitig dargereichte Hände zu einem Reigen verbunden sind.

Lage:
Im Westen der Stadt

Landkreis:
Altenburger Land

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