Gardschütz
D-04603 Gardschütz
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Gardschütz befindet sich am rechten Unterhang des Pleißentales. Es tritt erst 1350 als Jarschicz in das Licht der Überlieferung (altsorbisch bedeutet das Ort der Leute eines Jaros). Ein Hof des Ortes befand sich im Besitz des Klosters Grünhain im Erzgebirge und wurde 1528 Munchhof Garschwitz genannt. Unter den 7 Anwesen von 1880 befanden sich 2 Anspanngüter und eine Mühle. Um 1900 stellte eine bekannte Kornbrennerei den „Gardscher" her. Der Ort ist in seiner Anlage ein Weiler. Auf Gardschiitzer Flur befinden sich ein Großteil des Lehndorfer Bahnhofes, das Sägewerk und das Kornhaus östlich des Bahnhofes sowie als unmittelbarer jüngerer Anbau die Siedlung im Bereich der Tankstelle. Alle diese Erweiterungen sind noch heute völlig vom ländlichen Gardschütz getrennt und erscheinen als Bestandteil von Lehndorf. In Gardschütz, das jetzt zur Gemeinde Saara gehört, befinden sich an Gewerbebetrieben eine Mühle mit Gaststättenbetrieb, eine landwirtschaftliche Reparaturwerkstatt sowie ein Recyclingunternehmen. Im Ort befanden sich mehrere Gräber französischer Soldaten, die 1813 hier gefallen sind.
Quelle: Das Altenburger Land, Akademie-Verlag

Landkreis:
Altenburger Land